KUZIZ

Kunst & Zeitgeschichte im Zitat

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„Kein Nationalstolz für das Land der Dichter und Denker?“

„Die verletzte Nation – Über den Versuch der Deutschen ihren Charakter zu ändern.“ Dieses Buch erschien vor 30 Jahren und ist heute aktueller denn je. Deutschlands damals führende Kommunikations- wissenschaftlerin und Gründerin des renommierten „Instituts für Demoskopie IfD“ in Allensbach, die inzwischen verstorbene Professorin Elisabeth Noelle-Neumann, die das Werk zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Renate Köcher 1987 herausgab, diagnostizierte in internationalen empirischen Erhebungen, dass die Deutschen dasjenige Volk seien, welches am wenigsten Nationalstolz habe. Dies hätte jedoch verheerende Folgen, denn Stolz auf das Eigene stehe in enger Verbindung zum mangelnden Vertrauen in die Institutionen des Landes. Konsequent bilanzierten die Wissenschaftlerinnen schon damals: „Der enge Zusammenhang zwischen nationalem Stolz und Verteidigungsbereitschaft, Vertrauen in die Institutionen der generellen Bereitschaft zur Einordnung in die Person übergreifende Zusammen- hänge legt für einen Staat geradezu zwingend die Förderung der nationalen Idee nahe.“

Da sich die maßgeblichen politisch-medialen Eliten in der Bundesrepublik seit Jahrzehnten gegenteilig zu Volk und Nation und damit zum Nachteil Deutschlands verhalten, sind inzwischen immer deutlichere Identitätsschäden bei den „Menschen, die schon länger hier leben“ (O-Ton Angela Merkel über die autochtonen Deutschen) zu beobachten. Letztere Bankrott-Floskel der Kanzlerin unterstreicht geradezu symbol-semantisch ihr Unverständnis gegenüber dem deutschen Volk, dem sie nach ihrem Diensteid eigentlich vorrangig verpflichtet sein sollte.

Links-Enttarnt.de erinnert anlässlich der Bundestagswahl 2017 an die aussagekräftige empirische Studie des Autorenpaares Noelle-Neuman / Köcher „Die verletzte Nation“ und veröffentlicht deren zentrale Aussage als Folge 6 der KUZIZ-Serie im September 2017.
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