Wie der Rote, Braune und Grüne Sozialismus unter immer neuen Masken die Gesellschaften von innen zerstört
Von Iris Plehn / Sebastian Weirauch
Mit einem Vorwort von Josef Schüßlburner

ISBN 978-3-9827742-2-0
160 Seiten, broschiert, 14,8 x 21 cm
18,00 €
(Stand: 23.05.2026) Nachfolgend werden das Inhaltsverzeichnis und Textauszüge eines neuen Buches zur Sozialismusbewältigung online gestellt. Zu diesem Buch hat der Betreiber der vorliegenden Website ein Vorwort beigesteuert.
Das wesentliche Anliegen des Buches ergibt aus der Verlagsangabe:
Der Sozialismus kehrt immer wieder zurück – ob als klassischer Klassenkampf, als nationaler Sozialismus oder als moderne Klimareligion. Nur seine Masken wechseln. In dieser schonungslosen Analyse legen Iris Plehn und Sebastian Weirauch vom Institut für Gesellschaftsentwicklung e.V. die überzeitlichen Strukturmuster einer Ideologie frei, die verspricht, die Welt zu retten, und sie doch regelmäßig in Trümmern hinterlässt.
Das Buch bricht bewusst mit dem Tabu der strikten Trennung von „Rot“, „Braun“ und „Grün“: Es zeigt auf, wie diese scheinbaren Gegenpole in ihren Methoden – von der Gleichschaltung der Institutionen bis hin zu psychologischer Manipulation und politischer Gewalt – strukturell vereint sind.
Auf soziologischer und psychologischer Grundlage wird der Sozialismus als gesellschaftliche Autoimmunerkrankung diagnostiziert: ein System, das die gesunden Abwehrkräfte einer Nation gegen sie selbst richtet und das Individuum dem Kollektiv opfert.
Die Autoren fragen: Warum verfangen utopische Postulate trotz Millionen von Opfern immer wieder? Wie unterwandert der „Sozi-Virus“ heute Wissenschaft, Medien und Justiz? Dieses Buch bietet nicht nur eine präzise Diagnose des aktuellen gesellschaftlichen Zustands, sondern liefert auch die intellektuellen Werkzeuge, um eine echte Immunität gegen die zerstörerischen Kräfte der Utopie zu entwickeln.
Zusätzliche Bemerkungen des Verfassers des Vorworts:
Das hiermit vorgestellte Werk passt hervorragend zu der Serie Sozialismus-Bewältigung auf dieser Website. Der Bewältigungsaspekt ist im Vorwort hervorgehoben: In der BRD wird mit strafrechtlicher Absicherung, insbesondere durch das Relativierungsverbot nach § 130 StGB („Volksverhetzung“) und durch gelegentlich als grotesk einzustufende Verbote von Schlagworten (so darf man sich nicht für Deutschland aussprechen) und Zeichenähnlichkeiten nach § 86a StGB, aber auch durch die geheimdienstliche Bekämpfung des „Geschichtsrevisionismus“ (s. dazu hier) das Phänomen „Nationalsozialismus“ nachhaltig „bewältigt“. Dabei wird jedoch der ganz offensichtliche sozialistische Aspekt des Nationalsozialismus negiert, ja es ist fast verboten, darauf hinzuweisen: Zumindest riskiert ein Beamter bei außerdienstlicher Wahrnehmung der Meinungsfreiheit ein disziplinarrechtliches Verfahren, wenn er etwa bekundet, dass der Antisemitismus maßgeblicher NS-Leute, wie vor allem von Goebbels, sozialistisch motiviert war. Dies musste der Verfasser des Vorworts des hier vorgestellten neuen Buches erleben, wie seiner politischen Biographie entnommen werden kann; s. dazu hier!
Dabei stellt sich die Frage, ob die antisemitischen Maßnahmen des NS-Regimes als weniger schlimm einzustufen wären, wenn sie in den Kontext des Antisemitismus des traditionellen Sozialismus eingeordnet werden müßten. Davon geht erkennbar die „Analyse“ der Wahrheitsbehörde in Köln, bekannt als „Bundesamt für Verfassungsschutz“, aus, auf welche die Anschuldigungsschrift der Disziplinarbehörde gestützt war. Danach wäre es „eine unzutreffende und NS-apologetische Analogie“, wenn behauptet würde, „Hitlers Antisemitismus sei nicht rassistisch, sondern sozialistische motiviert gewesen“.
Nahezu völlig außerhalb der amtlichen Bewältigungspolitik ist der International-Sozialismus angesiedelt, obwohl es insofern auch einen starken deutschen Bezug gibt, worauf es der „Bewältigung“ seit Besatzungszeiten doch vor allem ankommt: Die marxistische Ideologie der harmlos erscheinenden SPD hat sich als Exportgut in Russland zum Bolschewismus mit ukrainischem Holodomor (von einem Experten als „first socialist genocide“ eingeordnet), Gulag-System und dergleichen mehr radikalisiert. Mit Rückwirkungen auf Deutschland in Form der sich aus der SPD abspaltenden KPD, der direkte Vorvorläuferpartei unserer „Linken“, und schließlich in Form „Deutsche Demokratische Republik“ mit Mauer, Stacheldraht, Schießbefehl und der „Stasi“, wofür die Partei Die Linke, ehemals SED, hauptverantwortlich zeichnet.
Da die Bewältigung des NS-Regimes nahezu amtlich damit begründet wird, dass „Vergessen und Verdrängen“ zu einer Wiederholung führen würden, muss man sich fragen, was die mangelnde Bewältigung des Internationalsozialismus dann bedeutet: Steuert man insofern auf eine Wiederholung zu? Die dann möglicherweise sogar gewollt, zumindest in Kauf genommen wird? Etwa, indem sich eine CDU-Regierung auf „Die Linke“ abstützt oder gar als Koalitionspartner in Erwägung zieht? Antiparlamentarische „Brandmauern“ als Ersatz für den Berliner Mauerbau scheinen dies zu belegen.
Daraus folgt, dass jemand, der die Wiederholung auch einer „DDR“ und nicht nur des NS entschieden ablehnt, eine umfassende Sozialismus-Bewältigung vornehmen muss, wie dies mit der einschlägigen Rubrik auf der vorliegenden Internetseite vorgenommen wird.
In diesem Sinne ist jeder Beitrag, insbesondere ein Buch, das sich kritisch dem Thema „Sozialismus“ widmet im Interesse der freiheitlichen demokratischen Grundordnung äußerst willkommen. Hervorzuheben ist aus Sicht des Verfassers des Vorworts zu diesem Werk, dass es die Motive zu ergründen sucht, die trotz immerwährenden Scheiterns sozialistischer Projekte immer wieder nach einem Sozialismus Ausschau halten lassen. Der Verfasser des Vorworts muss dabei einräumen, dass ihn selbst diese Frage bislang weniger beschäftigt hat, sondern er einfach davon ausgegangen ist, dass es diese politische, ideologische, ja religiöse Strömung des Sozialismus einfach gibt, die man schon in der Antike aufspüren kann, worauf auch die Verfasser des Sozi-Buches eingehen. Insofern schließt dieses Buch eine zentrale Lücke beim Thema Sozialismusbewältigung dieser Internetseite.
